DIY: gehäkeltes Stirnband

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Bei niedrigen Temperaturen Fahrrad fahren - ich wohne übrigens in der Fahrradhauptstadt Münster - macht nicht immer Spaß. Da braucht es schon die passenden wärmenden Accessoires - wie z.B. ein Stirnband, das ich zuletzt gehäkelt habe. Die Anleitung hierzu möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten ;-)     

Ihr benötigt:
- Wolle (Ich habe ein Wollknäul mit einer Lauflänge von ca. 85 m/50g verwendet.)
- Häkelnadel (Ich habe eine Häkelnadel mit der Stärke 4 verwendet.)
- Wollnadel
- Schere

Abkürzungen:
LM = Luftmasche(n)
hStb = halbe(s) Stäbchen

Und so geht's

Schlagt zunächst 22 LM an und häkelt dann, beginnend ab der 3. LM nach der Häkelnadel, in jede LM je 1 hStb (= 20 hStb). Ab jetzt beginnt ihr jede neue Reihe mit 2 LM und häkelt jeweils 1 hStb in die hStb der Vorreihe. Stecht dabei stets lediglich in das hintere Maschenglied der Vorreihe. Wie viele Reihen ihr insgesamt häkelt, hängt von eurem Kopfumfang ab. Am Ende der Häkelarbeit kürzt ihr die Fäden und vernäht sie. Bevor ihr schließlich das Stirnband zusammennäht, verdreht ihr dieses einmal in sich selbst und fertig ist euer Stirnband!


Viel Spaß beim Nachhäkeln - z.B. am Creadienstag oder im Rahmen von Handmade on Tuesday oder Dienstagsdinge!
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DIY: gehäkelte Bilderrahmen

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Bei mir haben sich in letzter Zeit unheimlich viele Wollreste angesammelt und da diese zum Wegwerfen natürlich viel zu schade sind, habe ich aus ihnen nun etwas gehäkelt, das schon ganz lange auf meiner To-Do-Liste stand: Bilderrahmen.

Zum Nachhäkeln benötigt ihr:
- 1 Metallring (gibt's im Bastelbedarf)
- Wolle
- Häkelnadel (Stärke der Wolle entsprechend)
- Wollnadel
- Schere

Abkürzungen:
LM = Luftmasche(n)
KM = Kettmasche
FM = feste Masche(n)
Stb = Stäbchen

Und so geht's

Für den blauen Bilderrahmen umhäkelt ihr den Metallring zunächst komplett mit FM, wobei die Maschenanzahl (x*8+1) - also beispielsweise 201 (=25*8+1) Maschen - sein sollte. Schließt die Runde, indem ihr eine KM in die erste FM der Runde häkelt. Häkelt dann eine weitere Runde FM und schließt diese erneut mit einer KM. * Überspringt in der nächsten Runde die ersten 3 FM und häkelt in die 4. FM insgesamt 9 Stb bevor ihr weitere 3 FM überspringt und in die dann folgende FM eine KM häkelt (ab * bis zum Ende der Runde wiederholen und die Runde mit einer KM schließen). * Häkelt anschließend in die ersten 4 Stb der Vorrunde je 1 FM, in das 5. Stb ein Picot und in die folgenden 4 Stb erneut je eine FM sowie in die KM der Vorrunde auch jetzt eine KM (ab * bis zum Ende der Runde wiederholen und die Runde mit einer KM schließen). Jetzt nur noch die Fäden kürzen und vernähen - fertig ist euer erster Bilderrahmen!



Auch für den roten Bilderrahmen umhäkelt ihr zunächst den kompletten Metallring mit FM. Hier sollte die Maschenzahl (x*4+1) - also z.B. 117 (=29*4+1) Maschen - sein. Schließt die Runde, indem ihr eine KM in die erste FM der Runde häkelt. Häkelt dann eine weitere Runde FM und schließt diese erneut mit einer KM. * Anschließend häkelt ihr 8 LM, überspringt dann 3 FM der Vorrunde und häkelt 1 KM in die 4. FM der Vorrunde (ab * bis zum Ende der Runde wiederholen und die Runde mit einer KM schließen). Zum Abschluss umhäkelt ihr die einzelnen LM-Bögen der Vorrunde mit je 8 FM und häkelt in jede KM zwischen den LM-Bögen eine KM. Schließt die Runde mit einer KM, kürzt die Fäden und vernäht sie - fertig ist auch euer zweiter Bilderrahmen!



Viel Spaß beim Nachhäkeln - z.B. am Creadienstag oder im Rahmen von Handmade on Tuesday oder Dienstagsdinge!



 
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DIY: gehäkelte Donuts

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Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gekommen und haltet euch (auch noch) - genau wie ich - fleißig an eure guten Vorsätze für 2017 ;-) Eine Freundin von mir hat sich beispielsweise vorgenommen, bis zu ihrem Geburtstag im April auf ihre heißgeliebten Donuts zu verzichten ... Wenn sie das schafft - und davon gehe ich aus - bekommt sie von mir anstelle eines Geburtstagskuchens Donuts. Doch bevor ich mit dem Backen beginne, habe ich jetzt erst einmal ein paar Donuts gehäkelt, die ich euch an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten möchte.

Das Nachhäkeln der Donuts ist wirklich einfach, ihr benötigt lediglich:
- Wolle (zwei unterschiedliche Farben)
- eine Häkelnadel (Stärke der Wolle entsprechend)
- eine Wollnadel
- Bastelwatte
- Perlen
- Nähnadel und Nähgarn
- eine Schere

Abkürzungen:
LM = Luftmasche(n)
KM = Kettmasche
FM = feste Masche(n)

Und so geht's

Ein Donut besteht aus zwei identischen Teilen (Ober- und Unterteil), die anschließend zusammengenäht werden, sowie dem Topping. Los geht es mit dem Oberteil des Donuts:

Häkelt zunächst 24 LM und schließt diese dann zu einem LM-Ring indem ihr eine KM in die erste eurer LM häkelt. Weiter geht es in Runden:

1. Runde:
Häkelt in jede LM eine FM, schließt die Runde mit einer KM (24 Maschen)

2. Runde:
Häkelt in jede 2. FM der Vorrunde 2 FM, schließt die Runde mit einer KM (36 Maschen)

3. und 4. Runde:
Häkelt in jede FM der Vorrunde eine FM, schließt die Runde mit einer KM (36 Maschen)

5. Runde:
Häkelt in jede 3. FM der Vorrunde 2 FM, schließt die Runde mit einer KM (48 Maschen)

6. und 7. Runde:
Häkelt in jede FM der Vorrunde eine FM, schließt die Runde mit einer KM (48 Maschen)

Fertig ist das Oberteil eures Donuts, das Unterteil wird ebenso gehäkelt!


Sind Ober- und Unterteil beide fertiggehäkelt, legt ihr sie mit der jeweils linken Seite aufeinander und näht sie an ihren Rändern zusammen. Ehe ihr den Donut jedoch vollends schließt, müsst ihr ihn zunächst noch mit der Bastelwatte füllen.


Jetzt fehlt natürlich noch das passende Donut-Topping. Hierfür häkelt ihr die Runden 1 bis 5, die ihr bereits für das Ober- und Unterteil eures Donuts gehäkelt habt. Damit es so aussieht, als würde das Topping am Cupcake heruntertropfen, häkelt ihr in Runde 6 an verschiedenen Stellen kleine Luftmaschenzipfel oder auch Picots. Kürzt die Wollfäden und vernäht sie.

Abschließend verziert ihr das gehäkelte Cupcake-Topping mit kleinen Perlen o.ä. und befestigt es mit ein paar Stichen auf eurem Donut.


 

Guten Appetit oder vielmehr viel Spaß beim Nachhäkeln - z.B. am Creadienstag oder im Rahmen von Handmade on Tuesday oder Dienstagsdinge!



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DIY: Kalender aus Luftpolsterfolie

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Kaum ist Weihnachten vorbei, geht es jetzt rasend schnell auf 2017 zu. Habt ihr eigentlich schon einen passenden Kalender fürs neue Jahr? Wenn nicht, dann zeige ich euch in meinem heutigen Blogpost, wie ihr euch ganz einfach aus Luftpolsterfolie einen Wandkalender basteln könnt. 

Zum Nachbasteln benötigt ihr:
- Luftpolsterfolie (mit insgesamt mindestens 365 Noppen)
- Tonkarton
- 365 Klebepunkte (max. so groß wie die Noppen der Luftpolsterfolie)
- Stift
- Klebe


Und so geht's

Klebt als erstes die Klebepunkte so auf den Tonkarton auf, dass sie sich später wenn ihr die Luftpolsterfolie ebenfalls auf den Tonkarton aufklebt, direkt unter den Noppen der Luftpolsterfolie befinden. Das erfordert ein wenig Sorgfalt - messt im Zweifelsfalle einfach die Abstände zwischen den Noppen zur Orientierung aus ...  


Jeder Klebepunkt markiert dabei einen Tag und muss natürlich noch entsprechend mit einem Datum versehen werden. Wie genau ihr die Tage eines Monat anordnet - ob beispielsweise unter- oder nebeneinander -, bleibt selbstverständlich euch überlassen.

Sind alle Klebepunkte aufgeklebt und beschriftet, wird anschließend die Luftpolsterfolie über die Klebepunkte geklebt. Jetzt nur noch die Monate beschriften und fertig ist euer Kalender für 2017. Und mal ganz ehrlich: Wem macht das Knacken vom Luftpolsterfolie keinen Spaß? So habt ihr in 2017 jeden Tag etwas, worauf ihr euch freuen könnt - fast wie bei einem Adventskalender ;-)



Viel Spaß beim Nachbasteln - z.B. am Creadienstag oder im Rahmen von Handmade on Tuesday oder Dienstagsdinge!

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DIY: weihnachtliches Gläser-Upcycling

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Heiligabend kann kommen, denn nun sind alle Vorbereitungen erfolgreich abgeschlossen :-) Heute habe ich auch die letzten Weihnachtsbasteleien erledigt und die gesammelten leeren Gläser meiner Lieblingssuppe weihnachtlich dekoriert, so dass sie - jetzt gefüllt mit süßen Leckereien - ein hübsches kleines Mitbringsel für den Weihnachtsbesuch bei Familie und Freunden sind.

Ich wünsche euch allen auf diesem Wege ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben mit zauberhaften Momenten und einem strahlenden Leuchten in den Augen!

Alles Liebe und bis bald
Vera :-)


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DIY: leuchtende Schneemann-Brosche

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Auch wenn weiße Weihnachten derzeit fern scheinen, gehören Schneemänner irgendwie doch zur Advents- und Weihnachtszeit dazu. Und wer in diesem Jahr vielleicht keinen echten Schneemann baut, der kann sich zumindest ganz einfach einen zum Anstecken basteln, der sogar noch leuchtet!
 
Zum Nachbasteln benötigt ihr:
- ein LED-Teelicht
- eine Broschennadel (ca. 3 cm lang)
- Moosgummi
- ein wenig Filz/Stoff
- 2 kleine Wackelaugen
- Schere
- wasserfeste Stifte in orange und schwarz
- (Heiß-)Kleber

Und so geht's

Malt als erstes die "Kerzenflamme" eures LED-Teelichts orange an, da sie die Schneemannnase darstellt, die ja in der Regel eine Möhre ist. Danach malt ihr mit einem schwarzen Stift den Mund des Schneemanns auf das LED-Teelicht und klebt außerdem die beiden Wackelaugen auf.

Schneidet aus Filz oder Stoff einen Schal für den Schneemann zurecht, denn er soll sich ja schließlich nicht erkälten ;-) Damit der Schneemann auch am Kopf nicht friert, bekommt er noch einen Zylinder, den ihr aus Moosgummi ausschneidet.

Zum Abschluss nur noch die Broschennadel auf der Rückseite des LED-Teelichts sowie den Zylinder und den Schal festkleben. Fertig ist euer leuchtender Schneemann zum Anstecken, der garantiert ein Hingucker ist! 

Viel Spaß beim Nachbasteln - z.B. am Creadienstag oder im Rahmen von Handmade on Tuesday oder Dienstagsdinge!
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